Ort
Online-Veranstaltung (ca. 45 Min. Vortrag/ 30 Min. Fragerunde)
Hyperhidrose als übermäßiges Schwitzen kann an einzelne Körperregionen, aber auch am gesamten Körper auftreten. Infolge der unkontrollierten Schweißproduktion mit und ohne emotionale Belastung kann es die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen.
Je nach Ausprägung, die sich durch Tests quantifizieren lässt, kann das krankhafte Schwitzen in verschiedene Grade einteilt werden. Die Behandlung richtet sich gemäß der bestehenden Leitlinien nach der betroffenen Region. Das Behandlungsspektrum reicht von Medikamenten, Strombädern bis bin zur Schweißdrüsenentfernung im Bereich der Achseln. Auch eine Nervenunterbindung ist eine etablierte Methode zur gezielten Ausschaltung von Schweißdrüsenaktivierung.
In dem Vortrag werden die erforderliche Diagnostik und die aktuellen Behandlungsmethoden vorgestellt. Der Referent ist als Experte auf diesem Gebiet Mitglied der Leitlinienkommission.